🌿 Entspannt abnehmen – wenn Stress den Stoffwechsel blockiert

Viele Menschen wĂŒnschen sich, Gewicht zu reduzieren – und tun bereits sehr viel dafĂŒr.
Sie achten auf ihre ErnĂ€hrung, bewegen sich regelmĂ€ĂŸig und versuchen, alles „richtig“ zu machen. Und trotzdem verĂ€ndert sich das Gewicht kaum.

Oft entsteht dann das GefĂŒhl, dass der Körper nicht mehr so reagiert wie frĂŒher. Genau an diesem Punkt lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Denn neben ErnÀhrung und Bewegung spielt ein weiterer Faktor eine entscheidende Rolle:

😼 Stress!!

Stress – ein unterschĂ€tzter Einfluss auf den Stoffwechsel

Stress gehört fĂŒr viele Menschen heute zum Alltag.
Zeitdruck, stĂ€ndige Erreichbarkeit, hohe Erwartungen, ReizĂŒberflutung und volle Terminkalender lassen dem Körper kaum noch echte Erholungsphasen.

Was dabei hĂ€ufig ĂŒbersehen wird: Dauerhafter Stress beeinflusst direkt den Stoffwechsel.

UrsprĂŒnglich war Stress lebenswichtig. In Gefahrensituationen stellte der Körper schnell Energie bereit – um zu kĂ€mpfen oder zu fliehen. Heute erleben wir diese Situationen kaum noch. Der Körper reagiert jedoch weiterhin so, als wĂ€re er stĂ€ndig in Alarmbereitschaft.

Warum Abnehmen unter Stress so schwerfĂ€llt: đŸ„”

Bei Stress wird vermehrt das Hormon Cortisol ausgeschĂŒttet. Cortisol hat mehrere Effekte, die eine Gewichtsregulation erschweren:

  • er Bdlutzuckerspiegel steigt

  • die Insulinwirkung verschlechtert sich

  • die Fettverbrennung wird gehemmt

  • der Körper schaltet auf Energiesparen

Gleichzeitig fördert Cortisol insbesondere die Einlagerung von Fett im Bauchbereich. Dieses Bauchfett ist stoffwechselaktiv und kann selbst Botenstoffe freisetzen, die Hunger, SĂ€ttigung und EntzĂŒndungsprozesse beeinflussen.

So entsteht ein Kreislauf, in dem der Stoffwechsel zunehmend blockiert wird – selbst dann, wenn die ErnĂ€hrung bereits ausgewogen ist.

Stress wirkt auch auf das GehirnđŸ€Ż

Stress beeinflusst nicht nur Hormone, sondern auch das Gehirn.

Das Essverhalten wird unter anderem ĂŒber das Belohnungssystem gesteuert. Der Botenstoff Dopamin spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Bei dauerhaftem Stress kann sich die SensibilitĂ€t dieses Systems verĂ€ndern. Das bedeutet: Es werden stĂ€rkere Reize benötigt, um ein BelohnungsgefĂŒhl auszulösen. Gleichzeitig fĂ€llt es schwerer, Impulse zu regulieren.

Das erklĂ€rt, warum viele Menschen unter Stress verstĂ€rkt zu SĂŒĂŸem greifen – nicht aus mangelnder Willenskraft, sondern aufgrund biologischer ZusammenhĂ€nge.

Die „Selfish-Brain-Theorie“

Ein interessanter ErklÀrungsansatz ist die sogenannte Selfish-Brain-Theorie.

Sie beschreibt, dass das Gehirn in Stresssituationen seine eigene Energieversorgung priorisiert. Es fordert mehr Energie an – unabhĂ€ngig davon, ob der Körper sie tatsĂ€chlich benötigt.

Die Folge:

  • gesteigerter Appetit

  • reduzierte Fettverbrennung

  • vermehrte Energiespeicherung

Nicht, weil etwas „falsch lĂ€uft“, sondern weil der Körper versucht, sich zu schĂŒtzen.

Entspannt abnehmen beginnt mit EntlastungđŸ« 

Wenn der Körper dauerhaft unter Druck steht, kann er nur schwer regulieren. Deshalb ist Entspannung kein Luxus, sondern ein wesentlicher Bestandteil jeder nachhaltigen Gewichtsregulation.

Der erste Schritt ist oft, den eigenen Stress ĂŒberhaupt wahrzunehmen – ohne ihn zu bewerten oder zu bekĂ€mpfen.

Achtsamkeit – wieder ins SpĂŒren kommen🧘

Achtsamkeit bedeutet, den eigenen Körper bewusst wahrzunehmen:

  • Sind Schultern oder Nacken angespannt?

  • Ist der Kiefer fest?

  • Ist der Bauch stĂ€ndig unter Spannung?

Allein dieses wahrnehmen kann bereits entlastend wirken. Der Körper darf aus dem Dauer-Alarmmodus herausfinden.

Wichtig ist dabei, sich nicht zusÀtzlich unter Druck zu setzen. Auch Entspannung darf sanft sein.

Kleine Pausen mit großer WirkungđŸïž

Schon kurze Pausen können regulierend wirken:

  • ein paar bewusste AtemzĂŒge

  • spĂŒren, wie sich der Brustkorb hebt und senkt

  • fĂŒr einen Moment den Atem begleiten

Auch ein kurzer Spaziergang – besonders in der Natur – hilft dem Nervensystem, sich zu beruhigen und den Stoffwechsel zu entlasten.

Bewegung als Ausgleich – nicht als Leistung đŸ§šâ€â™€ïž

Bewegung muss nicht anstrengend sein, um wirksam zu sein.

Schon kleine Impulse im Alltag helfen:

  • regelmĂ€ĂŸig aufstehen

  • sich strecken

  • ein paar Stufen gehen

  • kurze Bewegungspausen einbauen

Ziel ist nicht Leistung, sondern Regulation.

ErnĂ€hrung ohne zusĂ€tzlichen DruckđŸ„—

Wer unter Stress stÀndig Kalorien zÀhlt oder sich kontrolliert, erhöht oft unbewusst den inneren Druck.

Stress kann einen Ă€hnlich ungĂŒnstigen Einfluss auf den Insulinstoffwechsel haben wie eine unausgewogene ErnĂ€hrung.

Deshalb gilt:
👉 weniger Zwang
👉 mehr VerstĂ€ndnis fĂŒr den eigenen Körper

Und wenn zwischendurch einmal Schokolade sein darf, dann bitte ohne schlechtes Gewissen 😊 Auch das gehört zu einem entspannten Umgang mit dem Stoffwechsel.

Fazit: Abnehmen darf sich leicht anfĂŒhlen🙏

Nachhaltige Gewichtsregulation entsteht nicht durch Druck, sondern durch Balance.

Wenn Stress reduziert wird, kann der Stoffwechsel wieder regulieren. Erst dann wird VerĂ€nderung möglich –

sanft, nachhaltig und individuell.

Dein nÀchster Schritt

Wenn du das GefĂŒhl hast, dass dein Körper trotz bewusster ErnĂ€hrung nicht so reagiert, wie du es dir wĂŒnschst, lohnt sich ein ganzheitlicher Blick auf deinen Stoffwechsel.

Ich begleite dich gern dabei, deine individuellen ZusammenhÀnge besser zu verstehen und deinen Stoffwechsel zu optimieren

👉 Schreib mir gern oder vereinbare ein KennenlerngesprĂ€ch.

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